Reparatur von Druckern – meist nur minimale Defekte ausschlaggebend


Viele Druckerdefekte lassen sich mit etwas Geschick selbst beheben. Auf den ersten Blick nicht erkennbare Fremdkörper behindern manchmal den Druckerschlitten. Oft sind nur die Druckerpatronen verklebt oder die Druckkopfdüsen verunreinigt. Doch selbst vor schwierigeren Problemen muss man nicht kapitulieren. Hier einige Tipps dazu. Unbedachte Aktivitäten können allerdings bleibende Schäden am Gerät verursachen. Am Anfang sollte deshalb eine klare Diagnose stehen.

Tintennebel killt Kontakte

Wenn der Drucker streikt, kann der vorschnelle Griff zum Telefon teuer werden. Viele Hersteller lassen sich ihren Hotline-Service gut bezahlen. Dabei verfügen die meisten Drucker über eine Fehleranzeige per Display oder Kontrollleuchten. Verklemmte Seiten oder einzelne Papierschnipsel lassen sich ohnehin schnell orten und entfernen. Manchmal sind allerdings schlecht fixierte kleine Plastikhalterungen in der Papierführung die Ursache des Problems. Notfalls muss die Standardposition anhand der Bedienungsanleitung ermittelt werden. Plastikteile aber nur mit viel Fingerspitzengefühl in die richtige Lage zurückbringen. Rohe Gewalt kann zu Brüchen führen. Und die defekten Pfennigartikel verursachen dann einen Komplettausfall des Druckers. Oft sind die für den Druck notwendigen Patronen für die Probleme verantwortlich, auch wenn diese noch komplett voll sind. Stand das Gerät nämlich lange unbenutzt, verkleben die Druckköpfe oder die Patronendüsen schon mal. Bei manchen Druckertypen lassen sich die Druckköpfe mit wenigen Handgriffen entfernen. Dann werden Kontaktfolien zwischen Druckkopf und Drucker sichtbar. Der Tintensprühnebel führt an dieser Stelle gelegentlich zu Kontaktproblemen. Spezielle Reinigungstücher schaffen Abhilfe. Verklebte Patronenauslässe mit Vorsicht behandeln. Sonst gibt es böse Flecken. Am besten dabei Gummihandschuhe tragen.

Büroklammer herausfischen

Hilft das alles nicht, müssen die einzelnen internen Baugruppen schrittweise überprüft werden. In der Bedienungsanleitung finden sich Hinweise zur Fehlersuche und Informationen über den Zugang zum Inneren des Gerätes. Wird der Wagen mit den Druckerpatronen von einem Gummiriemen angetrieben, könnte dieser Schuld an den Problemen sein. Im günstigsten Fall hat sich nur eine Büroklammer darin verklemmt. Vielleicht ist allerdings die Betriebssoftware veraltet. Zumal bei WLAN-Geräten sollten immer die aktuellen Updates der Computer- und der Druckertreiber installiert sein (siehe http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-DSL-WLAN-Drucker-mit-mehreren-Computern-per-WLAN-nutzen-3099733.html). Testseiten enthalten oft detaillierte Angaben über Treiberprobleme. Also ruhig mal genauer lesen, was der Drucker da über sich selbst preisgibt. Gelegentlich verursachen die Router die Druckkonflikte. Manche WLAN-Geräte haben Schwierigkeiten, größere Druckaufträge abzuarbeiten. Ein Reset könnte helfen.

Software immer auf dem Stand halten

Viele Druckerprobleme lassen sich mit wenigen Handgriffen selbst beheben. Bedachtes Vorgehen und Fingerspitzengefühl sind allerdings Pflicht. Oft genügt es, die Druckerpatronen oder die Druckköpfe zu reinigen oder zu erneuern. Kleinere Fremdkörper und verklemmte Papierreste lassen sich mit einer Pinzette entfernen. Voraussetzung für ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Computer und Drucker ist die regelmäßige Softwareaktualisierung.